Worte wie Schwerter

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Das, was uns aufregt, bringt uns schlechte Laune. Etwas was uns ärgert – ein falsches Wort von Menschen, die uns nahe stehen oder unsere Arbeitskollegen sind. Oft sind es unbedachte Worte, die uns an den Kopf geworfen werden – auch ohne Grund. Wir fühlen uns gekränkt und auch noch Stunden später haben wir negative Emotionen in uns, wenn wir an diese Worte denken. Doch die unbedachten Worte kann man nicht mehr rückgängig machen – man kann sich für sie höchstens entschuldigen.

Doch tun es die anderen immer? Tun wir das auch immer? Nein – nicht immer. Manchmal lassen wir die unbedachten Worte, die wir sprachen, einfach stehen – wir machen keinen Rückzieher, wir kümmern uns nicht mehr um sie. Sie bleiben zwischen uns stehen, schwer, hängend, verletzend in der Luft – doch sie lösen sich nicht auf. 

Viele Menschen können sich nach Jahren an unbedachte Worte erinnern, die zu ihnen gesagt wurden. Die Worte, die bohren sich tief ins Herz hinein, wie Schwerter – sie bleiben. Niemand zieht sie raus. Unbedachte Worte, für die es keine Entschuldigung gab, sie bleiben im Herzen stecken und werkeln. Jahre später noch setzen sie ihr Werk fort, wenn die Person, die unbedachte Worte zu uns sprach, in unseren Gedanken plötzlich auftaucht.

Doch was bleibt uns übrig? Wir können die Schwerter im Herzen weiterhin werkeln lassen, damit sie sich noch hundertmal in der Wunde um die eigene Achse drehen. Oder … wir beschließen, noch heute die verletzenden Schwerter selbst aus unserem Herzen herauszuziehen, unser Herzblut abzuwischen und die Schwerter irgendwo, tief unter der Erde zu begraben. Damit sie sich nicht mehr in unserem Herzen drehen können, wenn uns die unbedachten Worte wieder in den Sinn kommen.

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© Sunelly Sims

Photo: © Zhaoqikun99 | Stock Free Images & Dreamstime Stock Photos

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