Das Gefühl der Liebe

Enttäuschung, Erfahrungen, Freude, Gefühle, Glück, Leben, Liebe, Menschen, im Herzen, Sehnsucht, Hoffnung, Einsamkeit

Wenn man über Gefühle spricht – doch Viele können das nicht. Gefühle werden unterm Teppich gekehrt, sie werden verschwiegen. Auch hat man Angst vor Gefühlen. Manchmal will man sie nicht wahrhaben, man will die lauten Stimmen nicht hören, die zuerst im Herzen, dann im Kopf hämmern. Nein, man sagt lieber nichts – Gefühle werden nicht preisgegeben, dem anderen nicht verraten. Sonst fühlt man sich nackt, verletzlich, dann weiß der andere, wo er ansetzen kann, um einem wehzutun. Es ist unfair mit den Gefühlen zu spielen, sie als Waffe zu benutzen, um mehr Macht auszuüben.

Doch die Liebe will keine Macht sein, sie ist nur so lange eine Macht, bis zwei Menschen zusammengeführt werden, die zusammengehören – sie sollten etwas voneinander lernen. Die Liebe hat die Macht Erfahrungen zu erschaffen, die uns lehren sollen, wie die Liebe zu verstehen ist. Nicht als Macht, nicht als Waffe, nicht als Verletzung, nicht als Leiden und Qual. Wenn man die Liebe richtig versteht, dann weiß man, dass die Liebe sich in jedem von uns ausdrückt, wie sie mag. Lau oder freundschaftlich, verblasst oder leidenschaftlich, verletzend oder anhimmelnd.

Doch die Liebe überlässt uns die Wahl – sie hat viele Ausdrucksformen. Wir sollten danach streben ihre schönsten Seiten der Welt und den Menschen zu zeigen, damit sie sich entfalten und verbreiten kann. Die Liebe, ein Gefühl in uns. Ein Gefühl, wie viele andere Emotionen, die wir spüren können. Wir sollten mit einigen Emotionen zurückhaltender sein, doch die schönen Seiten des Gefühls der Liebe sollten ihren Weg bahnen dürfen – wir sollten sie nicht einsperren.

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© Sunelly Sims

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Photo: © Abeyer | Stock Free Images & Dreamstime Stock Photos

3 thoughts on “Das Gefühl der Liebe

  1. Pingback: Worte der Liebe | Schreib-Box

  2. Liebe Sunelly,

    dieser Beitrag ist wunderschön. Die Liebe ist immer frei. Es ist der Mensch der sie einspeert, wenn der diese Gefühle der Liebe nicht leben kann oder besser gesagt vor diesen Gefühlen, die keine Namen tragen – einfach nur vorhanden sind.

    In den vergangenen Tagen machte ich mir einige Gedanken zu der Umwelt – und mir ist unendlich bewusst geworden – wo es hier auf dieser Welt wahrhaftig geht. Es geht um die freie Liebe – die jeder sich letzendlich wünscht. Sein Leben gestalten in Liebe.

    Wenn wir ALLE unseren Gefühlen folgen, wenn wir wagen – dann bin ich mir sicher, dass wir keine Krisen, Gewalten, Armut (arm an Mut) usw. auf dieser Welt mehr finden.

    In Liebe, Jutta

    • Liebe Jutta,

      vielen Dank für deinen Kommentar – leider habe ich ihn erst gerade eben entdeckt – er ist leider im Spamordner gelandet und ich habe keine Ahnung, wieso (ich schaue dort nur gelegentlich nach) – es tut mir leid.

      Ja, ich du hast recht – wenn wir uns alle mehr Mühe geben würden, die Welt mit ein bisschen mehr Liebe zu betrachten, würden bestimmte Dinge nicht so ausarten, sich zuspitzen. Leider steht sehr oft eher der Hass im Vordergrund – zu viel Neid, Zwietracht, Machtkämpfe und Missgunst verdrängen das Gefühl der Liebe unter den Menschen – sie lassen ihr kaum noch Platz um sich zu entfalten, sich zu verbreiten. Die meisten kämpfen sich durchs Leben, rackern sich ab – es ist die Angst in uns Menschen, die so Vieles kaputtmacht; leider auch sehr viele zwischenmenschliche Beziehungen. Wenn wir es bloß schaffen würden, ohne Ängste zu leben! Ich betrachte die Angst, als der Auslöser vieler Probleme, die uns Menschen auch zum Fehlverhalten gegenüber anderen verleitet (Neid, Missgunst, Eifersucht, Karrierekampf, Angst um Statussymbole, die man unter Umständen besitzt usw.).

      Die Angst in uns lässt nicht zu, dass wir Vertrauen im Leben haben oder dass wir genügend Vertrauen entwickeln. Die Zeitungen sind oft voll mit Angst machenden, negativen Berichten aus der ganzen Welt. Im Fernsehen geht es dann weiter. So ist es kein Wunder, dass uns all das so derartig runterzieht – wir fühlen uns vom Leben entmutigt und wir brauchen noch mehr Kraft und Energie, um weiterzumachen.

      Unsere täglichen Angstgedanken ziehen noch mehr angstvolle Situationen an – irgendwann wissen wir nicht mehr recht, wie wir mit alles fertig werden sollen.- Wie wir das alles schaffen sollen – oft fühlen wir uns von unseren Lebensumständen einfach überfordert. Oder wir haben plötzlich ein Burn-out – wir sind ausgebrannt.

      Hinzu kommt es noch, dass die meisten Menschen vermutlich gar nicht das Leben führen, das in Wahrheit für sie vorgesehen ist. Aus dem Sicherheitsdenken heraus stecken Viele z.B. in einem falschen Beruf, um in der Lage zu sein, für Rechnungen und sonstige (kostspielige) Ansprüche der Familie aufkommen zu können. Die Arbeit macht keine Freude, das eigene Leben macht unzufrieden, frustriert – all das ist keine Erfüllung.

      Vielleicht erkennt man das irgendwann und zieht die Notbremse des falschen Zuges, in dem man bereits seit Jahren mitfährt. Vielleicht steigt man aus diesem Zug um sich einen anderen Zug zu suchen, in dem man in sich geht und seine Träume, Sehnsüchte erforscht. Vielleicht kriegt man so die Kurve noch rechtzeitig, bevor der allerletzte Tag mit der Frage: „War das DEIN Leben?“ anbricht, um sie mit einem lauten „JA“ beantworten zu können.

      Das wünsche ich uns allen – dann hat es einen Sinn gehabt, die manchmal so steinigen Pfade des Lebens zu bewältigen. Dann hat es einen Sinn gehabt, des Öfteren hinzufallen und mit größter Anstrengung weiterzugehen und die Erfahrungen, die uns so stark forderten, zu absolvieren – weil wir den Sinn erkannt haben. Den Sinn für unser Leben, das es wert war, unser Bestes zu geben. Dann hat es sich gelohnt zu leben.

      In diesem Sinne wünsche ich dir einen schönen Sommer mit viel Erholung und eine sehr kreative Zeit!

      Herzliche Grüße & Alles Liebe,
      Sunelly Sims

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