Orte des Glücks

Das Glück ist nie an einem anderen Ort – das Glück ist immer da, wo wir sind.

Wenn man das Glück in sich trägt, ist man an jedem Ort glücklich.

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Photo © Sunelly Sims

Wenn man unglücklich ist und man schreibt dieses Unglück äußeren Umständen zu, um einen Grund zu haben, vor seinen Gefühlen davonzulaufen, um einen anderen Ort zum Leben zu suchen, wird man das Unglück mit auf diese Reise nehmen. So wird man in der neuen Umgebung auch nicht auf Dauer glücklich sein, denn das Unglück sitzt tiefer. Anfangs mag der neue Ort aufregend sein – es ist eine Abwechslung – doch mit der Zeit spürt man das Unglück, das man durch das Weglaufen verdrängt hatte, wieder.

Es bricht aus einem heraus, ganz plötzlich – wie ein Vulkan. Zufällig entdeckt man an dem neuen Ort etwas, das an die Vergangenheit, die unglücklich machte und vor der man weggelaufen ist, erinnert. Und schon fühlt man das Unglück von damals, das man bereits vergessen haben zu glaubte. Obwohl … nicht richtig vergessen – man spürt innerlich, dass dies sowieso nicht möglich ist; nicht mal an einem neuen Ort.

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Wenn die Seele vor Freude tanzt …

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Photo: © 2012 by Sunelly Sims

Sie hatte Angst vor der Einsamkeit. Davor, dass sie niemanden mehr finden würde, falls ihre Beziehung einmal zu Ende ging, in der sie sich nicht mehr glücklich fühlte. Sie fühlte sich bereits einsam, obwohl sie immer dachte, dass man zu zweit weniger allein ist. „Es kommt nichts Besseres nach“ – sagten andere Menschen, die ihr nahestanden. Die Worte, die sie immer wieder hörte, die ihr unter die Nase gerieben wurden, prägten sich ein, machten sich in ihren Gedanken breit. Die Worte, die ihre Angst schürten und sie mutlos machten. Die Unzufriedenheit, die an ihrer Seele nagte, der eintönige, graue Alltag, der keine Wärme in ihrem Herzen duldete. Ihre Gefühle, grau, neblig und kühl – wie triste Novembertage.  Weiterlesen

Bilder der Sehnsucht

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Wenn Sie ihre Bilder malte, konnte sie die Welt um sich herum vergessen. Sie war in der Welt der Farben, in der Welt der Inspiration versunken. Sie flüchtete in ihr kleines Atelier, das sie nur für sich und ihre Bilder in dem kleinen Gartenpavillon einrichtete. Sie flüchtete aus der Welt, in der sie lebte, die sie in letzter Zeit so oft traurig stimmte. Umstände, die versuchten, die Freude am Leben von ihr fernzuhalten. Doch sie wollte es nicht zulassen, dass ihre Bilder darunter leiden. Sie flüchtete zu ihnen, wenn sie wieder Freude in ihrem Herzen spüren wollte – sie hielt an ihr fest. Das kleine Atelier, vom Licht und Sonnenschein durchflutet, hielt diese andere Welt für sie bereit. Es war die Welt der Sehnsucht und der Freude, in der sie so gerne verweilte. Das Licht verzauberte die Farben, die sie verwendete, in ein leuchtendes Meer der Impressionen und Gefühle, die sie tief in ihrem Herzen hortete und ihren Bildern schenkte.  Weiterlesen

Die Farben des Glücks

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Photo by graur codrin

Was war geschehen? Sie wusste es nicht. Sie erwachte aus einem Traum. Sie spielte ihr eigenes Leben. Alles, was sie bis heute erlebt hatte. Erfahrungen, die sie machte. Kummer und Schmerz, die sie in die Tiefe eines Ozeans hinunterzogen. Betäubt und atemlos, als sie nach einem Ausweg suchte. Die Kälte in ihrem Herzen, als sie die Wärme der Sonnenstrahlen spüren wollte. Der Wille, der sie antrieb. Sie irrte herum und suchte. Sie stolperte und fiel hin. Aber sie stand wieder auf. Sie wollte sich nicht geschlagen geben. Auch wenn die Verletzungen wehtaten und ihr Herz weinte. Sie war eine Kämpferin. So leicht gab sie nicht auf. Doch die Tage, Monate des Kampfes hinterließen Spuren. Eine Seele mit vielen Narben.  Weiterlesen