Kinderaugen

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Kinderaugen – groß und staunend – sie wissen noch nichts von der Welt.

Kinderaugen sind neugierig und blicken um sich,

alles bewundernd und fasziniert, was auch immer ihnen begegnet.

Sie lachen sie weinen, sie wollen beschützt werden,

sie wissen doch noch nichts von der Welt!

Sie träumen oft, sie haben viele Träume und Wünsche,

sie glauben noch ganz fest daran, ohne Zweifel, sich alles zu erträumen und alles zu bekommen.

Wer wird später versuchen, ihre Träume zu zerstören, ihre Träume mit den Füßen zu treten …?

Bis sie nicht mehr weinen können, bis ihre Tränen versiegen …

Sie wissen noch nichts von der Welt, auch nichts vom Kummer und Enttäuschungen –

sie wollen beschützt werden!

Sie wissen nichts von Menschen, die sich gegenseitig wehtun, weil sie die Liebe, die sie einst zusammenführte, nicht mehr füreinander spüren können. Nicht wie damals, als noch beide gerührt, von Emotionen überwältigt in die Kinderaugen blickten, als das Kind zur Welt kam.

Die Liebe, aus der irgendwann Hass und Verbitterung werden – man tut oft nichts dagegen.

Kinderaugen, unschuldig und rein, sie wissen nichts von der Welt.

Sie lachen, sie sind fröhlich und lieb, die Welt sollte sie in Ruhe lassen, sie nicht zu überfordern, sie nicht zu unterdrücken, sie gut behandeln.

Sie sind doch so klein und zerbrechlich, sie sind zarte Seelen, die noch lange wachsen müssen, widerstandsfähig werden müssen, um zu sehen, um zu wissen, wie die Welt ist.

Ich wünsche allen Kindern dieser Welt viel Freude, Liebe und Glück –

sie alle verdienen es, lachen und fröhlich sein zu dürfen, die Wärme der Liebe im Herzen zu spüren.

Wenigstens für so lange, bis sie noch nichts wissen von der Welt –

wenigstens solange sie Kinder sind.

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© Sunelly Sims

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2 thoughts on “Kinderaugen

  1. Liebe Sunelly,

    von mir bekommst Du ein dickes Lob für diesen Beitrag.
    Heute wird Kindertag gefeiert, um auf die Rechte und Bedürfnisse der Kinder aufmerksam zu machen. Dein Artikel ist ein guter Anlass dazu.
    Kinder brauchen Zugehörigkeit, Liebe und Wertschätzung. Noch immer werden Kinder vernachlässigt oder von ihren Eltern abgelehnt, sie erfahren nur wenig Zuneigung und Wärme in ihren Familien.
    Oft müssen sich die Kleinen anpassen und ihnen bleibt wenig Raum für ihre Selbstverwirklichung. Der Titel ist gut gewählt:
    Kinder lernen durch beobachten und entwickeln ihre Eigentätigkeiten und ihre Kreativität.
    Als Oma darf ich ein zweites Mal Kinder in ihrer Entwicklung begleiten. Ich kann es mit meinen Erfahrungen noch besser als in jungen Jahren.
    So wie die Kinderaugen mich beobachten und meinen Handlungen folgen, beobachte ich auch ihre Bedürfnisse – „… sie wissen nichts von der Welt …“ (noch nicht).

    Liebe Grüße
    Karin

    • Liebe Karin,

      vielen Dank für deinen Kommentar!
      Der Beitrag war eine spontane Inspiration, als ich das Bild entdeckte. Es freut mich umso mehr, dass er somit gut zum Anlass passt!

      Liebe Grüße,
      Sunelly Sims

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